Hohe Kosten für Sportstättennutzung
Naturgemäß spielen die Kosten für die Sportstättennutzung im Rückblick von Otto eine Rolle. Er sieht den MTV diesbezüglich im Vergleich zu Klubs in anderen Städten und Kommunen deutlich benachteiligt, denn der Verein muss für die Nutzung ein Drittel zahlen, den Rest teilen sich Stadt und Landkreis. Otto zieht Rinteln und Bückeburg als Vergleich heran: Dort würden die anteiligen Kosten zu 100 Prozent von den Städten übernommen. Es gebe nicht so viele Städte und Gemeinde, in denen die Sportstättennutzung „so radikal“ wie in Obernkirchen umgesetzt werde, stellt der Vorsitzende fest.

4400 Euro habe man 2017 für die Hallen- und Sportstättennutzung zahlen müssen, rechnet Otto vor. Der Anteil für die Kinder und Jugendlichen liege dabei bei rund 1900 Euro jährlich. „Diese Belastung empfinden wir als unangemessen hoch, da hier im Wesentlichen die Gesellschaft von unserem sozialen und gesundheitsbezogenen Engagement profitiert.“ Dazu kämen noch rund 8000 Euro pro Jahr für Übungsleiter-Kosten in der Kinder- und Jugendarbeit.
Quelle: Schaumburger Nachrichten rnk